Viele Frauen kennen diese unschönen Stellen am Körper, wobei diese Streifen häufiger nach Schwangerschaften auftreten können. Allerdings sind in einigen Fällen sogar Männer betroffen. Dabei ist vielen nicht bekannt, wodurch diese Streifen überhaupt entstehen und ob etwas dagegen unternommen werden kann.

Wie entstehen Dehnungsstreifen überhaupt

Die Entstehung der Dehnungsstreifen kommt immer dann vor, wenn das Bindegewebe stark belastet ist. Dies tritt häufig an bestimmten Stellen auf, wodurch dann die Oberarme, der Bauch und häufiger die Hüften betroffen sein können. An diesen Stellen entstehen dann diese Streifen, die dann sehr unschön aussehen. Doch es gibt bestimmte Risikofaktoren, die Dehnungsstreifen begünstigen. Der einzige Trost ist häufig, dass die Streifen mit der Zeit heller werden und so weniger sichtbar sind. Natürlich ist das nur wenig hilfreich, gerade wenn die Dehnungsstreifen dann noch gut sichtbar sind. Gerade in der Schwangerschaft nimmt die Elastizität der Haut ab und so kann das Bindegewebe in der Unterhaut reißen. Ein weiterer Risikofaktor ist ein schwaches Bindegewebe, das angeboren ist. Doch nicht nur das Bindegewebe ist davon betroffen, sondern auch die Haut. Gerade wenn diese starken Belastungen, wie eine starke Dehnung ausgesetzt ist. Daher können selbst Jugendliche von Dehnungsstreifen betroffen sein, gerade wenn diese schnell wachsen. Ebenso können Dehnungsstreifen bei einer Gewichtszunahme entstehen, vor allem wenn dies schnell geschieht. Dies gilt auch bei dauerndem Übergewicht, wovon dann auch Männer betroffen sein können. Ständige Gewichtsschwankungen belasten das Bindegewebe und die Haut gleichermaßen, gerade wenn noch ständig Diäten gemacht werden. Viele Diäten zielen zudem auf die schnelle Gewichtsabnahme, was dann die Haut ebenfalls schädigen kann. All dies sind Faktoren, die Dehnungsstreifen entstehen lassen können.

Muss bei Dehnungsstreifen ein Arzt aufgesucht werden?

In der Regel nicht, allerdings können in sehr seltenen Fällen Komplikationen auftreten. Immerhin handelt es sich um kleine Verletzungen, die im Bindegewebe entstehen. Dabei ist die Farbe ein wesentlicher Bestandteil. Im Normalfall sind frische Streifen Rot und verfärben sich später lila. Wenn es hier zu Abweichungen kommen, also wenn um die Streifen herum die Haut sich entzündet oder die Stellen sich warm anfühlen. Hier könnte eine Entzündung vorliegen und dann sollte auch der Arzt aufgesucht werden. Gerade solch eine Entzündung sollte behandelt werden. Ebenso sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Dehnungsstreifen schmerzen. Sollten diese Streifen ohne ersichtlichen Grund auftreten, muss ebenfalls ein Arzt hinzugezogen werden. Denn im Normalfall schmerzen diese sogenannten Schwangerschaftsstreifen nicht. Doch in einzelnen Fällen können seelische Probleme auftreten, weil sich die betroffene Person in ihrer eigenen Haut nicht mehr wohlfühlt. Hier kann der Arzt durch einen kosmetischen Eingriff, wieder für das seelische Gleichgewicht sorgen. Ansonsten verblassen die Streifen im Laufe der Zeit und sind dann häufig kaum noch zu sehen. Allerdings kommt es nur sehr selten zu solchen Eingriffen, denn hier werden die betroffenen Stellen entfernt. Danach bleibt eine Narbe zurück. Eine weitere Möglichkeit ist ein chemisches Peeling, hierdurch werden neue Zellen auf der Oberhaut gebildet. Zusätzlich flachen die Streifen etwas ab. Egal welches Mittel auch genutzt wird, ganz gehen die Dehnungsstreifen so nicht weg. Dies ginge nur durch eine Operation.

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