Allgemein werden diese Erkrankungen immer zusammen genannt, doch es handelt sich um unterschiedliche Erkrankungen. Daher unterscheiden sich in der Regel die Behandlungen auch, wobei es aber auch gemeinsame Medikamente gibt. Daher ist hier eine genaue Diagnose so wichtig, damit die richtige Therapie erfolgen kann.

Wie entstehen Arthritis und Arthrose überhaupt?

Bei beiden Erkrankungen handelt es sich um Gelenkerkrankungen, wobei hier der Knorpel betroffen ist. Bei starker oder falscher Belastung kann dieser angegriffen oder abgetragen werden. Der Knorpel ist dazu da, unsere Gelenke zu Schützen. Doch hier gibt es gerade bei der Arthrose noch einen Unterschied. So wird zwischen einer sekundären Arthrose und der primären Gelenkarthrose unterschieden. Dabei wird davon ausgegangen, dass die primäre Arthrose wahrscheinlich genetisch bedingt ist. Die sekundäre Arthrose hingegen kommt durch eine Über- oder Fehlbelastung entstehen kann. Genauso können Verletzungen diese verursachen. All dies führt dann zum Verschleiß des Knorpels in den Gelenken. Wenn diese geschieht, ist ein schmerzfreies Bewegen nicht mehr möglich, da der wichtige Schutz hier fehlt. Wird nun der geschädigte Knorpel weiterhin stark oder falsch belastet, können zusätzlich noch Entzündungen entstehen. So wird der Knorpel weiter geschädigt, was dann im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass der Knochen des Gelenkes geschädigt wird. So gibt es auch bestimmte Risikofaktoren die eine derartige Schädigung, sind die schon genannten, noch Übergewicht und ein fortgeschrittenes Alter. Hier sind dann am häufigsten die Gelenke im Knie und in den Handgelenken genauso wie die Hüftgelenke betroffen. So ist mittlerweile Arthrose die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland.

Entzündungsbedingte Erkrankungen der Gelenke

Diese werden unter dem Oberbegriff Arthritis geführt und bezeichnet eine entzündungsbedingte Erkrankung der Gelenke. Dabei gibt es zwei Formen die hauptsächlich bestehen: Eine der Form ist diese, die durch eine Infektion entsteht. Allerdings kommt diese Form der Arthritis eher selten vor. Diese Erreger müssen hier direkt in die Gelenke eindringen oder durch eine andere Pforte in den Körper gelangen. Hier kommt die rheumatoide Arthritis vor, die auch as chronische Polyarthritis bekannt ist. Dadurch entsteht eine Entzündung, die die Gelenke zerstören, die durch eine Autoimmunreaktion des Körpers hervorgerufen wird. In diesem Fall beginnt das Abwehrsystem des Patienten de Knorpel im Patienten als Fremdkörper anzusehen. Die Gründe hierfür sind bis jetzt noch unbekannt. Dabei werden Antikörper gebildet, die nun das eigene Gewebe des Knorpels richtet, was zur Folge hat, dass mit der Zeit das Gelenk zerstört wird. Dies geschieht dann vollständig. Typische Anzeichen für eine Arthrose sind hier zunächst die sogenannten Anlaufschmerzen. Erst später treten diese Schmerzen bei Belastungen auf und im späteren Stadium werden daraus dauerhafte Schmerzen. Bei einer Arthritis tritt bei der frühen Phase, morgens eine Steifigkeit auf, wovon die großen Gelenke betroffen sind. Dabei sind die Finger auf beiden Seiten geschwollen und später kommt es dann zu Verformungen, die sehr schmerzhaft sind. Später werden die betroffenen Finger völlig steif, was dann für diese Krankheit charakteristisch ist. Dabei verläuft die Krankheit in Schüben, die zudem noch sehr schmerzhaft sind. Hinzu kommen noch Entzündungsanzeichen, die ebenfalls sehr stark sind. Beide Erkrankungen können allerdings bis heute nicht geheilt werden.

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